Familie, Schule, Gesellschaft

Famile

Die Familie und das Zusammenleben in und mit den Generationen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert. Die typischen Großfamilien von Früher, in der Eltern, Kinder, Großeltern und Verwandte unter einem Dach lebten gibt es nur noch selten. Familie kommt aus dem Lateinischen. ("familia" bedeutet "Hausgenossenschaft)
mehr ...

Eine Statistik zu Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren (in 1.000) in Familien in Deutschland 2008 und 1996 nach Familienform.
Familien haben zunehmend weniger Einfluss auf die Kinder, wie Umfragen zeigen.

Wenn man die Eltern- und Großelterngenerationen befragt, wer sie beeinflusst hat, so kommt ein Ergebnis von über 50% durch die Mutter und von über 40% durch den Vater zustande. Die Generationen des 21. Jahrhunderts werden durch die gesellschaftliche Gesamtentwicklung von den Eltern wohl weniger beeinflusst. Beeinflussung der Kinder heute.

Familie im Wandel der Zeit

Eine Statistik mit Modellrechnung für 2013 zeigt den "Anteil der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung am 1. März 2009 und am 1. März 2013". Hier wird der Unterschied von den alten zu den neuen Bundesländern auf Grund der politischen Entwicklung in der ehemaligen "DDR" sehr deutlich.
In der Statistik "Anteil der Kinder unter 6 Jahren in Kindertagesbetreuung am 1. März 2009 nach Bundesländern" ist zwischen allen Bundesländern bei 3-6 jährigen die prozentuale Spannbreite bei 85% bis 100% und weniger unterschiedlich in den neuen zu den alten Bundesländern. Die Entwicklung ist aber eindeutig. Die 3-6 jährigen Kinder verbringen Zeit im Kindergarten (damit ist nicht die Kindertagesbetreuung gemeint) und dieses Angebot ist besonders wichtig.
Interessant in diesem Zusammenhang ist der Elternverzicht auf Kindergarten nach Schulbildung der Eltern.
Eltern, Erwachsene, Lehrer sind Vorbilder, Kinder sind keine Partner. (Interview mit Martin Winterhoff - Video)

Schulbildung

Der Familenwandel, Wandlung der Elternrolle die unterschiedlichen Migrationshintergründe vieler Kinder und die Ablenkung durch eine Vielfalt an Medien verändern die schulischen Situationen.

Hier ein paar wichtige Grafiken:
Welche schulischen Aktivitäten begleiten Eltern?
Anteile der Schulformen bei Schülern (10-20 Jahre) mit und ohne Migrationshintergrund im Jahr 2008.
Statistikquelle: statistica.com

Die Eltern

Früher war die Rollenverteilung klar vorgegeben. Die Mutter hat mit der Geburt des ersten Kindes den Beruf aufgegeben und daheim die Kinder betreut. Oft gab es auch im Hindergrund Großeltern und so konnte gelegentlich die Frau wieder in den Beruf zurück. Für die Kinder hatte immer ein Familienmitglied Zeit.
Statistik - "Durchschnittliche Zeit, die Mütter bzw. Väter unter der Woche und am Wochenende mit ihrem Kind / ihren Kindern verbringen. (Stunden pro Tag)"

Eltern sind der Meinung, dass ihre Erziehungsarbeit nicht geügend geschätzt wird.
In dem Zusammenhang der Eltern und Erziehungsarbeit lohnt es sich einen Blick auf die Erziehungsprobleme zu werfen.

Für die Gesamtentwicklung der Kinder sind "Lesen", "Bücher", "Vorlesen" nach wie vor wichtig. Welchen Anteil haben daran Eltern? Die Gründe, man könnte auch sagen Ausreden, für die Tatsache, dass den Kindern weniger vorgelesen wird sind sehr vielfältig.

Die Rollen der Medien

Das Fernsehen
Das Fernsehen mit seinen vielen Serien, die auf das Alter der Jugendlichen ausgerichtet ist, die vielen Werbepausen und der Stil der nachmttäglichen Talksendungen sind "Die heimlichen Miterzieher" die keinesfalls unterschätzt werden sollten. In vielen Familien ist es inzwischen keine Seltenheit mehr, dass Kinder und Jugendliche ihren eigenen Fernsehapparat und heute ihren eigenen DVD-Player haben. Familien sind, was Elektrotechnik anbelangt, auch in den sozial ärmeren Schichten sehr gut ausgestattet.

Medien allgemein
Welche Medien werden von Jugendlichen genutzt? Folgende Medien spielen beim Lernen eine Rolle.

Internet
Der Anteil der Internetnutzer in Deutschland hat sich in den Jahren 2001 bis 2009 fast verdoppelt.
PC und Internet haben für Jugendliche eine magische Anziehungskraft. Während früher nur wenige Haushalte einen PC hatten kann heute davon ausgegangen werden, dass nahezu in jedem Haushalt ein PC zur Verfügung steht und mit dem Preisverfall für die Telefon- und Internetpauschalen auch nahezu die Mehrheit einen Internetanschluss hat. Es gibt sicherlich auch Haushalte ohne PC.
Jugendliche lernen immer sehr schnell das, was sie interessiert und dazu gehören Chats, Facebook, Twitter und co. YouTube und icq oder andere Portale. Aber das Internet bietet weit mehr Inhalte, die es zu nutzen gilt.
Wie wird das Internet genutzt?
Wie begleiten Sie Ihr Kind?
Was erlauben Sie Ihrem Kind nicht?
Sorgen der Eltern über Onlinegefahren!